Durch die
allgemeinen Sparmaßnahmen, steigen die Bereitstellungskosten von
Trinkwasser immer weiter an. Nun haben die Berliner Wasserbetriebe,
unterstützt durch den Senat, eine weitere Einnahmequelle entdeckt - die
Kleingärtner.
Die
Abwasserentsorgung erfolgt seit dem Januar 2006 ausschließlich durch die
Berliner Wasserbetriebe. Entsprechende Auflagen folgen dieser Maßnahme.
Natürlich ist alles mit weiteren Mehrkosten, der ohnehin schon geplagten
Grün-Nutzer verbunden.
Die
Abfuhrunternehmen mussten sich bei den Wasserbetrieben bewerben, um
weiterhin ihrer Aufgabe nachzukommen. Was nun letztendlich auf jeden
Kleingärtner an Kosten zukommt, hängt von den Verträgen ab, die die
Kleingartenanlagen mit den Berliner Wasserbetrieben abschließen oder
abgeschlossen haben. Ein Vertrag zwischen den einzelnen
Parzellenpächtern und den Berliner Wasserbetrieben ist nicht möglich.
All diese
Maßnahmen dienen natürlich auch der Erfassung der Kleingärtner, die ihre
Fäkalien bis lang im Boden versickern lassen. Dem soll ein Ende bereitet
werden.
Mehrere
Anfragen meinerseits beim Senat, bezüglich der Kosten und der
Verfahrensweise, blieben unbeantwortet. Nach nunmehr sechs Wochen
erhielt ich Antwort.
Ich habe
unter dem Verwendungszweck der Veröffentlichung die Unterlagen bestellt
und vor kurzem bekommen.
In den
oben genannten Dokumenten erfahren Sie alle Einzelheiten zur neuen
Einnahmequelle der Berliner Wasserbetriebe, wer davon betroffen ist und
was für Kosten auf jeden Betroffenen zu kommen.