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Der Faule See - |
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ein
innerstädtisches Naturschutzgebiet
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Naturschutzgebiet umfasst etwa eine Fläche von 25 ha. Davon nimmt der See etwa
20 % für sich in Anspruch. |
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Aufgrund
der schnell expandierenden Großstadt gewann dieses Areal eine große
Bedeutung als Rückzugsgebiet vieler Tiere. Die Unterschutzstellung
erfolgte bereits 1933. Somit ist der Faule See eines der ältesten
Naturschutzgebiete Berlins.
In
vergangener Zeit wurden viele Fehlentscheidungen bezüglich der Erhaltung
des Naturschutzgebietes getroffen.
Nach
der Wende wurde ein Pflege- und Entwicklungsplan zur Erreichung des Schutzzieles
erarbeitet. |
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Dazu zählen z.
Bsp. die Beruhigung bestimmter Uferbereiche und die Neugestaltung des
Wegenetzes. Totholz wird in Zukunft nicht mehr entfernt und fremde
Sträucher und Bäume werden durch einheimische Arten ersetzt. |

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Das
Naturschutzgebiet Fauler See liegt etwa 52 bis 58 m über NN und ist
kaltzeitlichen Ursprungs. Es befindet sich auf der Barnimplatte, einer
flachwelligen Grundmoräne. Sie entstand beim Rückzug der mächtigen
Inlandeisgletscher vor etwa 10000 bis 20000 Jahren. |
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Heute wird der
See durch das aus der angrenzenden Siedlung herangeführte Regenwasser akut
gefährdet. Dieses Wasser ist mit Pflanzennährstoffen und Schadstoffen
verunreinigt und beschleunigt so künstlich die ohnehin sich schon
verschlechternde Wasserqualität. Die in den Sommermonaten abgestorbene
organische Substanz sinkt auf den Seeboden und bildet dort eine immer
stärker werdende Faulschlammschicht. |

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Maßnahmen um
wenigstens die festen Bestandteile des einfließenden Regenwassers abzuweisen,
sind fehlgeschlagen.
Der See wird
zusätzlich durch eindringendes Schichtenwasser (Oberflächennahes
Grundwasser) gespeist. |
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Wenn die begonnene Seesanierung
nicht konsequent fortgesetzt wird, ist mit einer fortschreitenden
Verschlechterung seines Zustandes zu rechnen.
Zur Zeit muss der Faule See als
hochpolytroph eingestuft werden, d. h. er ist nicht mehr in der Lage
Nährstoffe abzubauen. |

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