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zum Kleingarten
| Tipps für die Arbeiten im Garten von Januar bis Dezember |
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| Januar |
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Die Gräser atmen durch die
lockere poröse Schneedecke, deshalb sollte der Rasen auch bei Schnee nicht
betreten werden. Vereiste Schneeflächen schädigen den Rasen. |
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Jetzt
sollten Sie Frostkeimer in
Schalen säen und ins Freie stellen. |
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Ziersträucher, wie Forsythie, Zaubernuss oder Haselnuss,
lassen sich über Steckhölzer vermehren, dazu schneidet 25cm lange mit kräftigen
Knospen versehene Hölzer, bündelt und schlägt sie bis zum Frühjahr in
feuchten Sand ein. |
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Obstgehölze
können an milden Wintertagen ausgelichtet werden. Denken Sie an die offene Krone. |
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Beobachten
Sie weiter Ihren Gartenteich. Haben bei starken Frost Ihre bisherigen Maßnahmen
eine durchgehende Eisdecke nicht verhindern können, gießen Sie heißes Wasser
auf eine Stelle im Eis , um so die Eisdecke zu öffnen. Auf keinen
Fall sollten Sie bei Fischbesatz ein Loch ins Eis schlagen. Die Fische
würden aus ihrer Ruhefase erwachen und an die Oberfläche schwimmen.
Ein Einfrieren der Fische bei anhaltenden Frost wäre dann die Folge. |
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Koniferen
nach Dauerschneefall von der Last befreien. |
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Winterzeit
gleich Gehölzschnittzeit. |
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Frühlingsblüher
werden erst nach der Blüte geschnitten. |
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Im
Herbst gepflanzte Bäume und Sträucher bei frostfreiem und trockenem Wetter mit
Wasser versorgen. |
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Gießen
Sie Kübelpflanzen im Winterquartier nach Feuchtigkeitskontrolle. |
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| Februar |
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Wenn
eine Rasenneueinsaat vorgesehen ist, geht es
jetzt schon an die Vorbereitung des frostfreien Bodens. Die Erde wird tiefgründig
gelockert sowie von lästigen Wurzelgeflecht befreit. |
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Wildstauden
kann man jetzt selbst vorziehen. Ausgesät wird in der Regel zwischen Februar und
April in Saatschalen mit Abdeckung. |
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Immergrüne
Hecken kann man bereits im zeitigen Frühjahr, kurz vor dem Austrieb, zurückschneiden. |
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Vogelfreunde und
alle, die gefiederte Nützlinge zu schätzen wissen, bringen nun neue Nistkästen
an und machen die alten sauber. |
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Früh
blühende Clematis erst nach der Blüte schneiden, alle sommerblühenden Arten, auch die großblumigen Hybriden,
lichtet man zeitig aus. Sie vertragen auch einen kräftigen Rückschnitt. |
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In
milden Lagen kann auch schon Spinat ausgesät werden. Man sollte ihn
aber mit Folie Abdecken. |
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Sträucher,
die im Sommer/Herbst blühen, können noch bis ins zeitige Frühjahr hinein
ausgelichtet werden. Beim Absägen dicker Baumäste die Schnittwunden unbedingt
mit Wundverschlussmittel bestreichen. |
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| März |
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Der
Blühbeginn von Schneeglöckchen eröffnet die Gartensaison. Sobald
der Boden es zulässt, kann jetzt schon mit der Beetvorbereitung
begonnen werden. Sommerblumen-
und Gemüseanzucht, Gehölzpflanzung, Staudenvermehrung und
Beerensträucherschnitt stehen nun im Vordergrund. |
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Krokussen
sollten nach dem Abblühen ihr Laub behalten, sie brauchen es dringend, um
noch Reservestoffe in die Zwiebelknollen einzulagern. |
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Jetzt
ist der richtige Zeitpunkt früh blühende Stauden zu teilen. |
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Sobald die Forsythien blühen,
Beet- und Edelrosen abhäufeln und von abgestorbenen Trieben befreien.
Sie werden je nach Sorte und Triebstärke auf 2 bis 5 Augen zurückgeschnitten. |
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Ziersträucher werden nach wie vor ausgelichtet,
Sommerflieder kann man
noch kräftig zurückschneiden. Forsythien und Flieder bleiben bis nach der Blüte verschont. |
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Zum
Vorkeimen der Frühkartoffeln diese dicht in eine
flache Kiste mit einer Torfschicht als Unterlage legen. Der Aufbewahrungsraum
sollte hell sein und eine Temperatur von etwa 12-15° C haben. Pflanzzeit ist dann etwa Mitte April. |
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Ab Mitte März
kann der Gemüsegarten mit Kopfsalat, Kohlrabi, Frühkohl, Steckzwiebeln und Knoblauch
bestückt werden. |
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Die
Luftpumpe für den Gartenteich, falls diese über Winter Einsatz
gefunden hat, bedarf jetzt einer gründlichen Überholung.
Empfehlenswert ist es ohnehin ganzjährig eine Luftpumpe für den
Gartenteich zu installieren. Zu beachten ist dann aber, dass die
Schläuche nicht unterirdisch verlegt werden dürfen. |
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April
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Mulchdecken auf noch leeren Beeten,
ebenso zwischen Stauden werden jetzt entfernt. |
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Kornblumen, Strohblumen, Bechermalve, Kosmeen, Sonnenblumen sowie
Ringelblumen können nun direkt aufs Beet gesät werden. |
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Bei
Osterglocken, großblumige Krokusse, Tulpen und Hyazinthen wird Verblühtes
entfernt,
doch das verwelkte Laub muss man ihnen bis zum Einziehen unbedingt
belassen. |
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Wenn
jetzt noch Obstgehölze gepflanzt werden sollen, greifen Sie auf
Bäumchen mit Ballen zurück. |
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Steckhölzer von Laubgehölzen
wie Forsythie, die im
Winter geschnitten wurden, steckt man jetzt an den zuvor gut gelockerten
Pflanzstellen. Dabei kommen etwa zwei Drittel des Holzes unter die
Erdoberfläche. |
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Ein guter Termin für die Rosenpflanzung.
Für Rosen gilt: Wenigstens 12 Stunden in einem Wasserbad stellen, sofern
nicht Containerware gekauft wurde. |
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Jetzt
sollten Sie auch Rosen und Rhododendren düngen. |
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Für die
Anzucht von Tomaten und
Paprika ist es schon fast zu spät. Die Aussaat von Sellerie und Brokkoli
unter Glas lohnt sich bald auch nicht mehr. Jetzt sollte man an Gurken, Zucchini und Kürbis
denken. |
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Bis kurz vor der
Blüte ist der Schnitt von Pfirsich- und Aprikosenbäumen noch möglich. |
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Kohlrabi, Brokkoli, mittelfrüher und später Weiß-, Rot-, Wirsingkohl zum späteren Verpflanzen,
können jetzt draußen angesät werden. Die Ansaat von Rosenkohl
erfolgt dann etwa ab Mitte des Monats. |
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Wenn es
nicht allzu kalt ist können auch Borretsch, Dill, Kerbel, Kresse, Petersilie
Draußen gesät werden, eventuell mit Folienschutz. |
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Die
Bohnen kann man jetzt schon im Warmen vorziehen. |
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| Mai |
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Bester
Termin für den Bau eines Teiches. |
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Der
Rasen sollte in diesen Tagen die
Frühjahrsdüngung bekommen. Nach der Behandlung mit Spezialdünger gut
wässern. |
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Es
können noch Nachtfröste auftreten und deshalb frisch
gepflanzte Sommerblumen, empfindliche Stauden und bereits grünende
Dahlien oder Gladiolen sicherheitshalber abdecken. |
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Sommerblumen, die schon im April ins Beet gesät wurden, muss man bei
gutem Aufgang verziehen oder verpflanzen. |
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Wer jetzt
noch Nadelgehölze
und immergrüne Laubgehölze pflanzen möchte, sollte bei trockenwarmer Witterung besser
auf Containerpflanzen zurückgreifen. |
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Jetzt
besteht auch Gefahr für die Rosen. Frühes Eingreifen ist Trumpf. Gegen Sternrußtau und Mehltau gibt es im Fachhandel
biologische Mittel, die man jetzt schon vorbeugend einsetzen sollte. |
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Blattläuse
an Obstgehölzen, vor allem an neu gepflanzten, gleich beim ersten
Auftreten bekämpfen: mit scharfem Wasserstrahl absprühen. |
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Mulch zwischen den Erdbeerreihen, möglichst
aus trockenem Material wie Stroh, verhindert ein Verschmutzen der Früchte
und beugt Grauschimmel vor. |
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Mitte Mai
können Bohnen, Gurken
und Chicoree im Freiland säen.
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| Juni |
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Schenken
Sie dem Wasserpegel des Teiches öfter mal etwas Aufmerksamkeit. |
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Die Sommerastern
können noch Anfang Juni gepflanzt
werden. Sie blühen dann ab Juli bis in den Herbst hinein. |
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Mehrjährige
Gartenchrysanthemen lassen sich durch leichtes Zurückschneiden der Triebe
zu kräftigerem Wuchs anregen. |
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Nach vollständigem Einziehen des Laubes,
sollte man Hyazinthenzwiebeln aus dem Boden nehmen. Lagern Sie sie bis zum Wiedereinpflanzen im Herbst an einem kühlen Ort. |
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Den Rosen kann man ebenso wie Obst und
anderen Sträuchern mit einer Mulchdecke etwas Gutes tun.
Andernfalls muss der Boden unter den Büschen regelmäßig gelockert
werden. Bei Trockenheit möglichst zielgenau in den Wurzelbereich wässern
und darauf achten, dass nicht die Blätter benetzt werden. Die
Blattnetzung kann Pilzkrankheiten fördern. |
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Rhododendren
bei trockenem Wetter kräftige Wassergaben verabreichen. Das Wasser der Regentonne bekommt ihnen am besten. |
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Hat der Moniliapilz
bei Obstgehölzen oder beim
Mandelbäumchen die gefürchtete Spitzendürre hervorrufen, schneidet man
welkende und abgestorbene Spitzen 10-20 cm tief ins gesunde Holz zurück. |
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Achten
Sie auf die Erdbeerpflanzen. Wenn nötig, erneuern Sie die
Mulchschicht, um ein Verschmutzen der Beeren zu vermeiden. |
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Häufeln
Sie die Frühkartoffeln an, um ein Vergrünen der
Knollen zu vermeiden. |
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Brechen
Sie bei Tomatenpflanzen regelmäßig die in den
Blattachseln von hoch wachsenden Stabtomaten entspringenden Geiztriebe
aus. |
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Juli
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Vorteilhaft
wirkt sich das Aufbringen von Rasenschnitt als Bodenabdeckung auf
Blumen- und Gemüsebeeten aus. Der Rasenschnitt, besonders wenn es
sich um frischen handelt, sollte allerdings nicht bis an die Pflanze
heran gelegt werden. |
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Jetzt ist
die beste Zeit für die Aussaat von zweijährigen Sommerblumen. Am besten
zieht man sie im Frühbeet
oder Töpfen bzw. Schalen mit Aussaaterde vor. |
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Dahlien und
Gladiolen gleichmäßig feucht halten, sie vertragen aber keine Staunässe. |
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Schneiden
Sie an Sommerastern nicht nur die verwelkten Blüten ab, sondern gleich die ganzen Stiele weg, an denen sie
sitzen. So fördern Sie den
Neuaustrieb. |
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Die Zwiebeln der
Kaiserkrone kommen Ende
Juli oder Anfang August 20 bis 25 cm tief in die Erde. |
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Den
Flieder sollte man nach der Blüte von den verwelkten Blütenständen
befreien |
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Auch nach
der Blüte sollten Sie Magnolien und Rhododendren in Trockenzeiten gut
gewässert werden. |
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Die meisten Kräuter
werden kurz vor der Blüte geerntet. Anders ist es beim Oregano. Er
entfaltet sein volles Aroma erst, wenn die hellvioletten Trugdolden aufgeblüht sind. |
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Die Erdbeerpflanzzeit
beginnt ab Mitte Juli, allerdings wartet man mit dem Abtrennen von Ausläufern noch bis Anfang
August. Üblicherweise genügt ein
Ersatz der alten Pflanzen nach 2 bis 3 Jahren. |
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Sind Kirschen, Pfirsiche, Aprikosen und Frühzwetschgen abgeerntet,
kann man mit dem Auslichten der Bäume beginnen.
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August
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Säen
Sie auf abgeerntete Beete, die erst im kommenden Jahr wieder genutzt
werden sollen, Lupinen, Phacelia, Senf, Ölrettich oder Ringelblume
als Gründüngungseinsaat. |
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Nun
kann der Kompost umgesetzt werden. Das Umsetzen beschleunigt das
Verrotten. |
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Jetzt ist
es an der Zeit zweijährige Bartnelken und Landnelken
direkt aufs Beet zu pflanzen. Gleiches gilt für vorgezogene
Stiefmütterchen wobei die endgültige Pflanzung erst
im Oktober erfolgt. |
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August
bis Anfang September ist auch die beste Zeit Pfingstrosen zu
verpflanzen. Am besten gedeihen sie aber, wenn man Verpflanzungen
vermeidet. |
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Kräftiges
Gießen an heißen Tagen, fördert bei Rhododendren die Blütenbildung fürs nächste Jahr. |
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Für immergrüne Hecken, z.B. aus
Lebensbaum, Fichte, Eiben, Feuerdorn oder Liguster, ist jetzt ein guter Schnitttermin. |
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Nach der
Ernte der Sauerkirschen, besonders bei Schattenmorellen, ist ein kräftiger
Rückschnitt angebracht. Die abgetragenen Zweige schneidet man bis zu den Jungtrieben an ihrer Basis zurück. |
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Jetzt
werden die Erdbeerausläufer in tiefgründig gelockerten Boden
gepflanzt. |
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Bei
bereits tragenden Kiwis werden alle Triebe, die Früchte tragen,
eingekürzt. Dies erfolgt so, dass hinter der Fruchtansatzstelle noch 4 bis 6
Blätter verbleiben. |
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| September |
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Nicht
nur die Sommerblumen tragen jetzt ihren Samen, auch die Unkräuter.
Eine Bereinigung der Beete von diesen unliebsamen Pflanzen, gerade in
dieser Zeit, ist gute Vorarbeit für das Frühjahr. |
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Schnittblumen
wie Gartenchrysanthemen schneidet man gleich nach dem Aufblühen.
Zinnien, werden
dagegen in voller Blüte geschnitten. |
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Jetzt
können noch Stockmalven gepflanzt werden. |
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Pfingstrosen, Bartiris und Staudenmohn zählen zu den ersten Stauden, die im Herbst gepflanzt
werden. |
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Bis Oktober
dauert die Stecklingsvermehrungszeit bei Immergrünen an. Beim Schneiden
sollte immer ein Teil des alten Holzes am Steckling verbleiben. |
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Die
Früchte der Mährischen Eberesche sind im September/Oktober am
vitaminreichsten. Einen besonders hohen Vitamin C-Gehalt haben jetzt
auch die Früchte des Sanddorns. |
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Birnen
werden immer gepflückt, wenn sie noch hart sind. |
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Pflück- und Schnittsalat,
Radieschen, Rettich, Feldsalat und Spinat können je nach Wetterlage, bei ihrer Aussaat bis Mitte des Monats noch eine gute Herbsternte
erbringen. |
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Erdbeeren
bei Trockenheit wässern. Sie bilden jetzt die Blütenanlagen fürs nächste Jahr. |
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| Oktober |
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Kräuter wie Zitronenmelisse, Pfefferminze, Estragon, Dost
oder Liebstöckel teilen oder neu pflanzen. Noch bis Mitte Oktober Gründüngung
z.B. mit Winterroggen, Zottelwicke oder Winterraps. |
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Körnerfenchel ernten, da die Samen schnell ausfallen,
Fruchtstände schneiden, bevor sie ausgereift sind. |
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Ende Oktober Chicoree ausgraben
und antreiben. Freie Beete für die nächste Kultur vorbereiten und je nach geplanter
Gemüseart mit halbverrottetem Kompost oder Gründüngung bedecken. |
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Vor den ersten Froesten
Kürbisse ernten. Jetzt gepflanzte Kräuter wie Sauerampfer, Liebstöckel, Lavendel, Ysop
oder Meerrettich wurzeln noch gut ein. Gute Zeit für die Anlage von Hügelbeeten, da jetzt im Garten reichlich organisches Material zum
Aufschichten anfällt, das sich den Winter über setzen kann. |
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Wurzelgemüse nicht zu
früh ernten, Sellerie, Möhren, Wurzelpetersilie, Pastinaken, Schwarzwurzeln und
Kohlrüben wachsen trotz Nachtfrost weiter, solange der Boden ausreichend feucht ist. |
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Wintersteckzwiebeln bis Mitte Oktober setzen, ab Ende November mit Vlies oder Reisig vor Frost
schützen. |
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Für die Ernte im zeitigen
Frühjahr Kerbel aussähen und über Winter abdecken. Lagergemüse kann länger auf dem Beet bleiben,
wenn es mit Folie übertunnelt wird. |
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Für draußen überwinterndes Gemüse Abdeckmaterial bereitlegen. Lagerraum
für die Gemüseernte vorbereiten. |
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Leimringe gegen Frostspanner um die
Stämme der Obstbäume legen. Einmal tragende Himbeeren pflanzen (mehrmals tragende erst im
Frühjahr). Ab Mitte Oktober beginnt die Pflanzzeit für die meisten Obstbäume und
Beerensträucher. In unwirtlichen Lagen Pfirsich, Aprikose, Rebe, Walnuss erst im
Frühjahr pflanzen. |
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Dürre Aststummel entfernen, da sie leicht von Rotpustelpilzen und
anderen Krankheiten befallen werden. |
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Abgeerntete Ranken der Kletterbrombeere am Boden abschneiden. |
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Baumscheiben nach der Ernte säubern
und lockern, nach großem Ernteertrag düngen oder Kompost einarbeiten, dann mulchen. |
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Obstlager bis zum
Frosteintritt täglich einige Stunden lüften, schadhafte Früchte regelmäßig aussortieren. |
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Magnolien an geschützten, sonnigen bis halbschattigen
Plätzen pflanzen. |
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Winterharte Einjährige
(z.B. Escholtzia, Roter Lein, Adonis, Jungfer im Grünen, Seidenmohn) an Ort und Stelle
aussäen, dann haben sie im kommenden Frühjahr einen Wachstumsvorsprung. |
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Im Teich
Falllaub abfischen und abgestorbene Stängel von Ufer- und Wasserpflanzen entfernen. |
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Bei günstiger Witterung
herbstblühende Stauden pflanzen wie Eisenhut, Silberkerze, Herbstchrysanthemen, Prachtscharte,
Herbstaster. |
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Rosen ausputzen (erst im Frühjahr schneiden), welke Blüten und dürre
Triebe entfernen. |
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Nistkästen reinigen, hier finden Vögel Unterschlupf, die nicht in den
Süden ziehen. |
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Rasen laubfrei halten, regelmäßig abharken. |
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Nach dem ersten Frost Sommerblumenbeete
abräumen. Knollenbegonien, Gladiolen, Dahlien, Canna bis Mitte Oktober aus dem Boden nehmen und frostfrei
überwintern. Tulpen aller Art und Lilien pflanzen. |
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Im Oktober
und November braucht Ihr Teich besondere Aufmerksamkeit. Um Faulstoffbildung zu vermeiden, abgestorbene Sumpf- und
Wasserpflanzen, vor allem Falllaub, regelmäßig mit einem Kescher abfischen. Liegt der Teich direkt unter
Bäumen, ist das recht mühsam. Also besser ein Laubschutznetz über dem Wasser ausspannen. Achten
Sie darauf, ob sich im Netz evt. Vögel verfangen. Wenn alle Bäume kahl sind, wird das Netz wieder abgenommen. |
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Verblühte und abgestorbene Teile von Schwimm- und Sumpfpflanzen
entfernen, Seerosenblätter vor dem ersten Frost so tief wie erreichbar abknipsen. Schlammablagerungen lassen sich bequem mit einem
Gartenteichsauger beseitigen, der über einen normalen Wasserschlauch oder eine Pumpe betrieben wird. Das Material sammelt sich in einem
Beutel, und kann auf Kleintiere kontrolliert werden, die man zurück ins Wasser setzt. Ein solches
Gerät ist eine lohnende Anschaffung, denn es eignet sich auch gut zur Bekämpfung
von Algen. |
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Denken Sie daran, kälteempfindliche
Wasserpflanzen und Elektropumpen rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Und - besonders wichtig bei
Fischbesatz - Eisfreihalter zu installieren. Dies sind Styropor-Schwimmer mit Deckel, die
für Luftlöcher im zugefrorenen Teich sorgen oder das Anbringen einer Luftpumpe
speziell für Gartenteiche, die nicht nur im Winter gute Dienste
leistet.
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November
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Für gute, jahrelange Spargelernte schweren Boden mit
Kompost oder Humus und Sand verbessern. |
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Beim Feldsalat zu dicht
stehende Septembersaaten auslichten. Vom Rest nur die äußeren Blätter ernten und das Herz stehen lassen, damit die Pflanzen
weiterwachsen. Feldsalat bei Frost vor zuviel Sonne schützen (Vlies
oder Strohmatte auf einem Leistengestell). |
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Chicoreewurzeln ausgraben, kühl und dunkel lagern, bis im Dezember die Treiberei beginnt. |
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Nach
dem ersten Frost Rosenkohl mehrmals von unten nach oben abernten. |
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Falls Gemüsebeete neu angelegt werden sollen, vor dem ersten
Frost den Boden umbrechen; im Winter friert das Wasser in den
Bodenporen und sprengt die Schollen auf, die sich so im Frühling
leichter zerkleinern lassen. |
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Spätgemüse auf dem Beet mit Tunnelfolie schützen. |
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Falls Stallmist erhältlich, die Gelegenheit nutzen: Es ist der beste Dünger. |
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Sämtliche
Ernterückstände einsammeln und kompostieren. |
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Gemüsebeete
- Sellerie, Endivie, Chinakohl, Wirsing - vor starken
Frosteinbrüchen ernten und einlagern. |
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Leichte und humusreiche
Boeden nicht umgraben, besser mit einer Schicht von angefeuchtetem
Laub und Rohkompost bedecken, im Frühling alles abräumen und kompostieren. |
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Dauerunkräuter vor dem Winter
entfernen. |
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Falls ein neues Hoch- oder Hügelbeet geplant ist, dafür
alle Gartenabfälle sammeln. |
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Selbstgesammeltes Saatgut trocken und
luftig aufbewahren (Papiertüten, Briefumschläge, aber nicht in
Plastikdosen), da auch nach dem Trocknen ein Rest Feuchtigkeit zurückbleibt und die Samen sonst schimmeln. |
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Winterzwiebeln vertragen leichten Frost, sollten aber vor starkem Frost
mit Vlies oder Reisig geschützt werden. |
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Ende November alle Gemüsebeete abräumen, bei milder Witterung
können noch Gründünger-Pflanzen (z.B. Senf) eingesät werden, ansonsten Beete
mit Stroh abdecken. |
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Erdbeeren besser mit
Tüchern als mit Folie schützen; Tücher schützen vor Sonne, die nach Frostnächten die
vereisten Blätter verbrennen kann. |
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Obstbaumstämme kalken, das schützt sie gegen Frostrisse. |
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Krankes Laub unter Obstgehölzen aufsammeln und entsorgen (am
besten vergraben), da viele Erreger von Pilzkrankheiten in den Blättern überwintern und im
Frühling neue Infektionen auslösen können. |
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Pflanzzeit für alle Obstgehölze, jetzt ist in den
Baumschulen die Auswahl unter Sorten und Wuchsformen besonders
reichhaltig. |
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Junge und neu gepflanzte Obstgehölze an einem Stützpfahl (größere Baume an drei
Pfählen) anbinden als Schutz
vor stürmischem Herbstwind. |
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Empfindliche Arten wie Feigen oder
Aprikosen im Wurzelbereich mit Fichtenreisig vor Frost schützen. |
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Frostspanner-Leimringe regelmäßig auf Fangtauglichkeit prüfen. |
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Kiwis so spät wie möglich, aber noch vor dem ersten Frost ernten;
die Pflanzen mit Fichtenreisig vor strengem Frost schützen. |
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Obst und Gemüse nicht zusammen lagern, da aus reifendem Obst Gase
entweichen, die das Gemüse vorzeitig altern lassen. |
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Immergrüne Laubgehölze und
Nadelgehölze vor
Frosteintritt reichlich wässern. |
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Fichtenreisig organisieren, um
empfindliche Pflanzen bei Frost zu schützen. |
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Solange der Boden noch
nicht gefroren ist, ist noch Pflanzzeit für Bäume, Sträucher, Hecken
und Rosen. |
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In den Staudenbeeten Pflanzen abschneiden, solche mit schönen Samenständen und auch
Gräser stehen lassen. Unkräuter
entfernen und den Boden auflockern. Alpine Stauden mit Fichtenreis
gegen Sonne schützen, da sie ohne Schneedecke empfindlich gegen
den Wechsel von Gefrieren und Auftauen sind. |
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Bei mildem Wetter
kann der Rasen ein letztes Mal geschnitten werden. |
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Bei Rosen nur dürre und kranke Zweige entfernen,
Rückschnitt erst im Frühjahr,
da Rosen bei starkem Schnitt frostanfälliger sind. |
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Zweijährige
Sommerblumen (besonders Vergissmeinnicht, Glockenblumen,
Goldlack, Stiefmütterchen) mit Fichtenreisig vor Frost schützen. |
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Rhododendron jetzt wieder wässern, damit er genug Wasser für die
Tage mit Bodenfrost speichern kann. |
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Gartenhortensien (im Gegensatz
zu anderen Hortensien) erst nach der Blüte im nächsten Sommer zurückschneiden, da sie im
Spätherbst noch Blütenknospen anlegen. |
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Obstbaumschnitt: |
Spätherbst und Winter sind die traditionelle Zeit
für den
Auslichtungsschnitt von Obstbäumen. Jeder Baum kann nur eine bestimmte Anzahl von Früchten versorgen.
Sind es zu viele, leidet der Fruchtansatz und die Früchte bleiben klein. Außerdem bekommen unbeschnittene
Bäume zu dichte Kronen, in
deren Schatten die Früchte nicht richtig reifen. Deshalb werden zu
dicht stehende Äste entfernt, damit im Frühling wieder viel Sonne
und Luft in die Kronen kommen.
Auch Pilze und andere Krankheiten können in einem regelmäßig
beschnittenen Baum kaum Fuß fassen.
Bei Halb- und Hochstämmen ist vier bis fünf Jahre nach der
Pflanzung, wenn die Äste kreuz und quer sprießen, der erste Schnitt fällig.
Hier die wichtigsten Grundregeln:
Die fruchttragenden Äste (Kurztriebe) erkennt man am knorrigen
Wuchs. Dieses 'Fruchtholz' altert mit der Zeit und trägt zunehmend
weniger. Um junges Fruchtholz zu fördern, werden die alten und schwachen Triebe
regelmäßig ausgelichtet.
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Für Äpfel und Birnen gilt: Sich kreuzende Zweige und nach innen
wachsende Äste werden herausgeschnitten. Waagerechte, flach
wachsende Triebe bleiben stehen, denn sie tragen die meisten Früchte.
Wachsen an der Baumspitze zwei Triebe, wird der schwächere
abgeschnitten und der stärkere auf etwa 20 cm gekürzt. Steil nach
oben wachsende Langtriebe werden herausgeschnitten:
Sie blühen und fruchten kaum, nehmen aber dem Fruchtholz Nährstoffe und Licht weg.
Die ideale Obstbaumform ist eine Rundkrone. Sie besteht aus einem
starken Mitteltrieb, der die Baumspitze bildet. Um diesen Mitteltrieb
verteilen sich, in allen vier Himmelsrichtungen, spindelförmig etwa
drei bis vier kräftige Seitenaeste. |
Schnittstellen, die größer als ein Fünfmarkstück sind, mit
Baumwachs bestreichen, um das Eindringen von krankheitserregenden
Keimen zu verhindern.
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Bald sind alle Bäume kahl, und im Garten lagern ganze Berge mit
Herbstlaub. Die einfachste Methode, das Laub zu nutzen: Man lässt
es liegen, wobei es sich wieder in Pflanzen-Nährstoffe verwandelt.
Dies empfiehlt sich beispielsweise unter Hecken und Baumgruppen. |
Auf abgeräumten Gemüse- und Staudenbeeten oder unter Obstbäumen eignet sich Laub als
nährstoffreiche Milchschicht, die auch
vor Frost schützt. Fällt im Garten viel Laub an, lohnt sich die Kompostierung. Richtig
aufbereitet, wird Laub zu einem wertvollen Gartenkompost.
Besonders gut eignet sich dafür ein Thermo-Luft-Komposter:
Beim Kompostieren von Laub sollten Sie beachten, dass die Blätter
verschiedener Gehölze unterschiedlich rasch verrotten. Recht schnell
geht dies beim Laub von Obstgehölzen, von Buche, Ahorn, Hasel,
Ulme, Linde, Weide, Esche, Erle und Birke. Deutlich länger benötigen die Blätter von Kastanie, Eiche, Walnuss, Platane und
Pappel. Kompost aus reinem Eichen- oder Birkenlaub und Tannennadeln ist sehr sauer und eignet sich deshalb gut für die Düngung
von Moorbeeten, Rhododendren, Azaleen und Heidelbeeren.
Es hat sich bewährt, zum Kompostieren das zerkleinerte Laub
verschiedener Gehölzarten zu mischen. Pro Kubikmeter Kompost
etwa vier Kilo Horn- oder Blutmehl untermischen, was die Verrottung
stark beschleunigt. Bei Laub mit hohem Gerbsäureanteil, etwa von
Eiche, Kastanie, Platane, Birke oder Pappel zusätzlich pro Kubikmeter
rund vier Kilo Gesteinsmehl oder Algenkalk zugeben. Selbst hartnäckiges Eichen- und Walnusslaub verrottet so innerhalb eines Jahres.
Laubkompost fällt während der Rotte stark zusammen. Um für
ausreichende Belüftung zu sorgen, wird Reisighäcksel zugegeben,
wobei sich Baumschnitt sehr gut nutzen lässt. Nach etwa sechs
Wochen zum erstenmal umschichten, im späten Frühjahr setzt man
den rohen Laubkompost erneut um.
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| Dezember |
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An frostfreien Tagen Feldsalat, Spinat und Winterportulak
schneiden, Schwarzwurzeln, Topinambur und Meerrettich ausgraben. |
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Schwere Boeden lockern, damit der Frost die Schollen aufbricht,
was die Bodenvorbereitung im Frühjahr erleichtert; leichte Böden erst im Frühling umgraben. Kompost einarbeiten, um den
Humusgehalt zu fördern. |
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Chicoreewurzeln zum Treiben im Keller in Sand einschlagen. |
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Alle Kulturen unter Glas oder Folie bei
frostfreiem Wetter belüften. |
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Wird Petersilie auf dem Beet übertunnelt, kann man auch bei Frost ernten. |
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In rauen Gegenden das Kräuterbeet mit Tannenreisig abdecken. |
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Petersilien- und Schnittlauchwurzeln vom Beet
treiben frisches Grün, wenn man sie eintopft und auf eine warme,
helle Fensterbank stellt. |
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Grünkohl bei kaltem Wind mit Vlies
abdecken, damit er nicht braun wird. |
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Obstlager prüfen, an milden Tagen
lüften,
Schadhafte Früchte aussortieren. |
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Bei frostfreiem Wetter können
jetzt noch Obstbäume gepflanzt werden. |
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Junge Bäume mit Draht
oder Kunststoffmanschette vor Wildverbiss schützen. |
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Rinde mit
einer Stahlbürste abbürsten, um die Eier von Schädlingen
wie Schildläusen zu entfernen. Frostspanner-Leimringe auf genügende Klebekraft kontrollieren. Damit sie wirken,
müssen
sie dicht am Stamm anliegen. |
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Abgebrochene Äste und Rinden
risse nachschneiden, Wundränder glätten und mit Baumwachs verschließen. |
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Edelreiser zum
Unveredeln beschaffen und im
Garten oder im Keller in Sand einschlagen. |
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Obstbäume im Rasen
sollten jetzt noch etwas Dünger erhalten. |
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Junge und empfindliche Stauden
maßvoll zurückschneiden, denn abgestorbene Stängel und Blätter schützen die
jungen Triebe vor Kahl- und Spätfrösten, evt. mit Laub abdecken.
Solange es noch mild ist, Pflanzen nicht abdecken, damit sie abhärten. |
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Rosen anhäufeln, wenn mit stärkerem Frost zu rechen ist; als Schutz
vor Wintersonne locker mit Fichtenreisig abdecken. |
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Nistkästen nur
reinigen, aber als Winterquartiere hängen lassen. |
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Ab dem 4. Dezember
Barbarazweige (Weidenkätzchen, Forsythien, Hasel, Zaubernuss, Zierkirsche) schneiden, damit sie an Weihnachten blühen. |
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Falls es sehr mild ist, wächst das Gras noch und wird auf etwa
3 cm Halmlänge abgemäht. Gefrorenen Rasen möglichst nicht
betreten, da er beschädigt werden kann und später braune
Flecken bleiben. |
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Von Immergünen den Schnee abschütteln,
gebrochene Zweige sind Eintrittspforten für Krankheitserreger.
Den Boden unter immergrünen Gehölzen mit Laub mulchen,
um die Wurzeln vor Frost zu schützen und die Feuchtigkeit
im Boden zu halten, bei mildem Wetter wässern. |
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Eis, Schnee und Raureif zaubern aus dem Teich ein glitzerndes
Schmuckstück im Garten. Um Naturteiche mit heimischen Sumpf-
und Wasserpflanzen muss man sich nicht kümmern. Kleinere
Zierteiche sollten Sie hingegen für die kalte Jahreszeit vorbereiten.
Das letzte Falllaub und abgestorbene Wasserpflanzen werden entfernt: |
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Bei deren Zersetzung durch Mikroorganismen werden
Sauerstoff verbraucht und Nährstoffe gebildet, die das Algenwachstum
im kommenden Frühjahr begünstigen. Zudem entstehen für
Fische und andere Teichbewohner giftige Sumpfgase. Schilf, Rohrkolben und Röhricht bleiben bis zum Frühjahr stehen, da sie
vielen Kleinlebewesen einen Unterschlupf bieten. Falls man diese
Pflanzen trotzdem schneiden will, ein Stück über der Wasseroberfläche abtrennen: Die
Stängel trägt zur Sauerstoffversorgung bei, wenn der Teich zufriert. Seerosenblätter werden so tief
wie erreichbar gekappt. Kälteempfindliche Arten, etwa Wasserhyazinthe oder Wassersalat im Haus überwintern. |
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Außenpumpen und Filter reinigen. Tauchpumpen
dürfen nicht austrocknen, da sonst Kalk und Schmutz an der Welle verhärten, man
lagert sie in einem mit Wasser gefüllten Eimer.
Ist Ihr Teich weniger als 60 cm tief, kann er bis zum Grund durch
frieren. Deshalb werden in diesem Fall Fische in einem Aquarium überwintert. Bleiben die Fische
draußen, nicht mehr füttern,
wenn die Wassertemperatur unter 10 Grad sinkt. Bei einer geschlossenen Eisdecke wird der Sauerstoff rasch knapp und Faulgase
sammeln sich an. Keinesfalls sollten Sie die Eisdecke aufhacken,
da die Erschütterungen den Fischen schaden kann. Für Luftlöcher sorgen Eisfreihalter, beispielsweise Styropor-Schwimmer
mit abnehmbarem Deckel oder eine Teichluftpumpe. |
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Aktualisiert
Klaus Thiem,
Montag, 02. Oktober 2006 21:58:31 |
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