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Tipps für die Arbeiten im Garten von Januar bis Dezember

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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

 

Januar   
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Die Gräser atmen durch die lockere poröse Schneedecke, deshalb sollte der Rasen auch bei Schnee nicht betreten werden. Vereiste Schneeflächen schädigen den Rasen.

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Jetzt sollten Sie Frostkeimer in Schalen säen und ins Freie stellen.

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Ziersträucher, wie Forsythie, Zaubernuss oder Haselnuss, lassen sich über Steckhölzer vermehren, dazu schneidet 25cm lange mit kräftigen Knospen versehene Hölzer, bündelt und schlägt sie bis zum Frühjahr in feuchten Sand ein.

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Obstgehölze können an milden Wintertagen ausgelichtet werden. Denken Sie an die offene Krone.

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Beobachten Sie weiter Ihren Gartenteich. Haben bei starken Frost Ihre bisherigen Maßnahmen eine durchgehende Eisdecke nicht verhindern können, gießen Sie heißes Wasser auf eine Stelle im Eis , um so die Eisdecke zu öffnen. Auf keinen Fall sollten Sie bei Fischbesatz ein Loch ins Eis schlagen. Die Fische würden aus ihrer Ruhefase erwachen und an die Oberfläche schwimmen. Ein Einfrieren der Fische bei anhaltenden Frost wäre dann die Folge.

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Koniferen nach Dauerschneefall von der Last befreien.

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Winterzeit gleich Gehölzschnittzeit.

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Frühlingsblüher werden erst nach der Blüte geschnitten.

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Im Herbst gepflanzte Bäume und Sträucher bei frostfreiem und trockenem Wetter mit Wasser versorgen.

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Gießen Sie Kübelpflanzen im Winterquartier nach Feuchtigkeitskontrolle.

 

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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Februar   
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Wenn eine Rasenneueinsaat vorgesehen ist, geht es jetzt schon an die Vorbereitung des frostfreien Bodens. Die Erde wird tiefgründig gelockert sowie von lästigen Wurzelgeflecht  befreit.

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Wildstauden  kann man jetzt selbst vorziehen. Ausgesät wird in der Regel zwischen Februar und April in Saatschalen mit Abdeckung.

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Immergrüne Hecken kann man bereits im zeitigen Frühjahr, kurz vor dem Austrieb, zurückschneiden.

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Vogelfreunde und alle, die gefiederte Nützlinge zu schätzen wissen, bringen nun neue Nistkästen an und machen die alten sauber.

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Früh blühende Clematis erst nach der Blüte  schneiden, alle sommerblühenden Arten, auch die großblumigen Hybriden, lichtet man zeitig aus. Sie vertragen auch einen kräftigen Rückschnitt.

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In milden Lagen kann auch schon Spinat ausgesät werden. Man sollte ihn aber mit Folie Abdecken.

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Sträucher, die im Sommer/Herbst blühen, können noch bis ins zeitige Frühjahr hinein ausgelichtet werden. Beim Absägen dicker Baumäste die Schnittwunden unbedingt mit Wundverschlussmittel bestreichen.

 

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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

März   
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Der Blühbeginn von Schneeglöckchen eröffnet die Gartensaison. Sobald der Boden es zulässt, kann jetzt schon mit der Beetvorbereitung begonnen werden. Sommerblumen- und Gemüseanzucht, Gehölzpflanzung, Staudenvermehrung und Beerensträucherschnitt stehen nun im Vordergrund.

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Krokussen sollten nach dem Abblühen ihr Laub behalten, sie brauchen es dringend, um noch Reservestoffe in die Zwiebelknollen einzulagern.

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Jetzt ist der richtige Zeitpunkt früh  blühende Stauden zu teilen. 

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Sobald die Forsythien blühen, Beet- und Edelrosen abhäufeln und von abgestorbenen Trieben befreien. Sie werden je nach Sorte und Triebstärke auf 2 bis 5 Augen zurückgeschnitten.

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Ziersträucher werden nach wie vor ausgelichtet, Sommerflieder  kann man noch kräftig zurückschneiden. Forsythien und Flieder bleiben bis nach der Blüte verschont.

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Zum Vorkeimen der Frühkartoffeln diese dicht in eine flache Kiste mit einer Torfschicht als Unterlage legen. Der Aufbewahrungsraum sollte hell sein und eine Temperatur von etwa 12-15° C haben. Pflanzzeit ist dann etwa Mitte April. 

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Ab Mitte März kann der Gemüsegarten mit Kopfsalat, Kohlrabi, Frühkohl, Steckzwiebeln und Knoblauch bestückt werden. 

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Die Luftpumpe für den Gartenteich, falls diese über Winter Einsatz gefunden hat, bedarf jetzt einer gründlichen Überholung. Empfehlenswert ist es ohnehin ganzjährig eine Luftpumpe für den Gartenteich zu installieren. Zu beachten ist dann aber, dass die Schläuche nicht unterirdisch verlegt werden dürfen.

 

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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

April   

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Mulchdecken auf noch leeren Beeten, ebenso zwischen Stauden werden jetzt entfernt.

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Kornblumen, Strohblumen, Bechermalve, Kosmeen, Sonnenblumen sowie Ringelblumen können nun direkt aufs Beet gesät werden.

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Bei Osterglocken, großblumige Krokusse, Tulpen und Hyazinthen wird Verblühtes  entfernt, doch das verwelkte Laub muss man ihnen bis zum Einziehen unbedingt belassen.

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Wenn jetzt noch Obstgehölze gepflanzt werden sollen, greifen Sie auf Bäumchen mit Ballen zurück. 

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Steckhölzer von Laubgehölzen wie Forsythie, die im Winter geschnitten wurden, steckt man jetzt an den zuvor gut gelockerten Pflanzstellen. Dabei kommen etwa zwei Drittel des Holzes unter die Erdoberfläche.

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Ein guter Termin für die Rosenpflanzung. Für Rosen gilt: Wenigstens 12 Stunden in einem Wasserbad stellen, sofern nicht Containerware gekauft wurde. 

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Jetzt sollten Sie auch Rosen und Rhododendren düngen. 

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Für die Anzucht von Tomaten und Paprika ist es schon fast zu spät. Die Aussaat von  Sellerie und Brokkoli unter Glas lohnt sich bald auch nicht mehr. Jetzt sollte man an Gurken, Zucchini und Kürbis denken.

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Bis kurz vor der Blüte ist der Schnitt von Pfirsich- und Aprikosenbäumen noch möglich.

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Kohlrabi, Brokkoli, mittelfrüher und später Weiß-, Rot-, Wirsingkohl zum späteren Verpflanzen, können jetzt draußen angesät werden. Die Ansaat von Rosenkohl erfolgt dann etwa ab Mitte des Monats.

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Wenn es nicht allzu kalt ist können auch Borretsch, Dill, Kerbel, Kresse, Petersilie Draußen gesät werden, eventuell mit Folienschutz.

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Die Bohnen kann man jetzt schon im Warmen vorziehen. 

 

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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mai   
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Bester Termin für den Bau eines Teiches.

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Der Rasen sollte in diesen Tagen die Frühjahrsdüngung bekommen. Nach der Behandlung mit Spezialdünger gut wässern.

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Es können noch Nachtfröste auftreten und deshalb frisch gepflanzte Sommerblumen, empfindliche Stauden und bereits grünende Dahlien oder Gladiolen sicherheitshalber abdecken.

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Sommerblumen, die schon im April ins Beet gesät wurden, muss man bei gutem Aufgang verziehen oder verpflanzen.

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Wer jetzt noch Nadelgehölze und immergrüne Laubgehölze pflanzen möchte, sollte bei trockenwarmer Witterung besser auf Containerpflanzen zurückgreifen. 

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Jetzt besteht auch Gefahr für die Rosen. Frühes Eingreifen ist Trumpf. Gegen Sternrußtau und Mehltau gibt es im Fachhandel biologische Mittel, die man jetzt schon vorbeugend einsetzen sollte.

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Blattläuse an Obstgehölzen, vor allem an neu gepflanzten, gleich beim ersten Auftreten bekämpfen: mit scharfem Wasserstrahl absprühen.

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Mulch zwischen den Erdbeerreihen, möglichst aus trockenem Material wie Stroh, verhindert ein Verschmutzen der Früchte und beugt Grauschimmel vor.

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Mitte Mai können Bohnen, Gurken und Chicoree im Freiland säen.

 

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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Juni   
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Schenken Sie dem Wasserpegel des Teiches öfter mal etwas Aufmerksamkeit. 

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Die Sommerastern  können noch Anfang Juni gepflanzt werden. Sie blühen dann ab Juli bis in den Herbst hinein.

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Mehrjährige Gartenchrysanthemen lassen sich durch leichtes Zurückschneiden der Triebe zu kräftigerem Wuchs anregen.

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Nach vollständigem Einziehen des Laubes, sollte man Hyazinthenzwiebeln aus dem Boden nehmen. Lagern Sie sie bis zum Wiedereinpflanzen im Herbst an einem kühlen Ort.

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Den Rosen kann man ebenso wie Obst und anderen Sträuchern mit einer Mulchdecke etwas Gutes tun. Andernfalls muss der Boden unter den Büschen regelmäßig gelockert werden. Bei Trockenheit möglichst zielgenau in den Wurzelbereich wässern und darauf achten, dass nicht die Blätter benetzt werden. Die Blattnetzung kann Pilzkrankheiten fördern.

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Rhododendren bei trockenem Wetter kräftige Wassergaben verabreichen. Das Wasser der Regentonne bekommt ihnen am besten. 

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Hat der Moniliapilz bei Obstgehölzen oder beim Mandelbäumchen die gefürchtete Spitzendürre hervorrufen, schneidet man welkende und abgestorbene Spitzen 10-20 cm tief ins gesunde Holz zurück.

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Achten Sie auf die Erdbeerpflanzen. Wenn nötig, erneuern Sie die Mulchschicht, um ein Verschmutzen der Beeren zu vermeiden.

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Häufeln Sie die Frühkartoffeln an, um ein Vergrünen der Knollen zu vermeiden.

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Brechen Sie bei Tomatenpflanzen regelmäßig die in den Blattachseln von hoch wachsenden Stabtomaten entspringenden Geiztriebe aus.

 

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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Juli   

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Vorteilhaft wirkt sich das Aufbringen von Rasenschnitt als Bodenabdeckung auf Blumen- und Gemüsebeeten aus. Der Rasenschnitt, besonders wenn es sich um frischen handelt, sollte allerdings nicht bis an die Pflanze heran gelegt werden.

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Jetzt ist die beste Zeit für die Aussaat von zweijährigen Sommerblumen. Am besten zieht man sie  im Frühbeet oder Töpfen bzw. Schalen mit Aussaaterde vor.

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Dahlien und Gladiolen gleichmäßig feucht halten, sie vertragen aber keine Staunässe.

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Schneiden Sie an Sommerastern nicht nur die verwelkten Blüten ab, sondern gleich die ganzen Stiele weg, an denen sie sitzen. So fördern Sie den Neuaustrieb. 

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Die Zwiebeln der Kaiserkrone kommen Ende Juli oder Anfang August 20 bis 25 cm tief in die Erde.

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Den Flieder sollte man nach der Blüte von den verwelkten Blütenständen befreien 

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Auch nach der Blüte sollten Sie Magnolien und Rhododendren in Trockenzeiten gut gewässert werden. 

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Die meisten Kräuter werden kurz vor der Blüte geerntet. Anders ist es beim Oregano. Er entfaltet sein volles Aroma erst, wenn die hellvioletten Trugdolden aufgeblüht sind. 

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Die Erdbeerpflanzzeit beginnt ab Mitte Juli, allerdings wartet man mit dem Abtrennen von Ausläufern noch bis Anfang August. Üblicherweise genügt ein Ersatz der alten Pflanzen nach 2 bis 3 Jahren.

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Sind Kirschen, Pfirsiche, Aprikosen und Frühzwetschgen abgeerntet, kann man mit dem Auslichten der Bäume beginnen.

 

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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

August   

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Säen Sie auf abgeerntete Beete, die erst im kommenden Jahr wieder genutzt werden sollen, Lupinen, Phacelia, Senf, Ölrettich oder Ringelblume als Gründüngungseinsaat.

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Nun kann der Kompost umgesetzt werden. Das Umsetzen beschleunigt das Verrotten.

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Jetzt ist es an der Zeit zweijährige Bartnelken und Landnelken direkt aufs Beet zu  pflanzen. Gleiches gilt für vorgezogene Stiefmütterchen wobei die endgültige Pflanzung erst im Oktober erfolgt.

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August bis Anfang September ist auch die beste Zeit Pfingstrosen zu verpflanzen. Am besten gedeihen sie aber, wenn man Verpflanzungen vermeidet. 

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Kräftiges Gießen an heißen Tagen, fördert bei Rhododendren die Blütenbildung fürs nächste Jahr.

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Für immergrüne Hecken, z.B. aus Lebensbaum, Fichte, Eiben, Feuerdorn oder Liguster, ist jetzt ein guter Schnitttermin.

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Nach der Ernte der Sauerkirschen, besonders bei Schattenmorellen, ist ein kräftiger Rückschnitt angebracht. Die abgetragenen Zweige schneidet man bis zu den Jungtrieben an ihrer Basis zurück.

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Jetzt werden die Erdbeerausläufer in tiefgründig gelockerten Boden gepflanzt.

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Bei bereits tragenden Kiwis werden alle Triebe, die Früchte tragen, eingekürzt. Dies erfolgt so, dass hinter der Fruchtansatzstelle noch 4 bis 6 Blätter verbleiben.

 

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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

September   
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Nicht nur die Sommerblumen tragen jetzt ihren Samen, auch die Unkräuter. Eine Bereinigung der Beete von diesen unliebsamen Pflanzen, gerade in dieser Zeit, ist gute Vorarbeit für das Frühjahr.

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Schnittblumen wie Gartenchrysanthemen schneidet man gleich nach dem Aufblühen. Zinnien, werden dagegen in voller Blüte geschnitten.

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Jetzt können noch Stockmalven gepflanzt werden. 

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Pfingstrosen, Bartiris und Staudenmohn zählen zu den ersten Stauden, die im Herbst gepflanzt werden.

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Bis Oktober dauert die Stecklingsvermehrungszeit bei Immergrünen an. Beim Schneiden  sollte immer ein Teil des alten Holzes am Steckling verbleiben. 

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Die Früchte der Mährischen Eberesche sind im September/Oktober am vitaminreichsten. Einen besonders hohen Vitamin C-Gehalt haben jetzt auch die Früchte des Sanddorns.

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Birnen werden immer gepflückt, wenn sie noch hart sind.

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Pflück- und Schnittsalat, Radieschen, Rettich, Feldsalat und Spinat können je nach Wetterlage, bei ihrer Aussaat bis Mitte des Monats noch eine gute Herbsternte erbringen.

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Erdbeeren bei Trockenheit wässern. Sie bilden jetzt die Blütenanlagen fürs nächste Jahr.

 

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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oktober   
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Kräuter wie Zitronenmelisse, Pfefferminze, Estragon, Dost oder Liebstöckel teilen oder neu pflanzen. Noch bis Mitte Oktober Gründüngung z.B. mit Winterroggen, Zottelwicke oder Winterraps.

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Körnerfenchel ernten, da die Samen schnell ausfallen, Fruchtstände schneiden, bevor sie ausgereift sind. 

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Ende Oktober Chicoree ausgraben und antreiben. Freie Beete für die nächste Kultur vorbereiten und je nach geplanter Gemüseart mit halbverrottetem Kompost oder Gründüngung bedecken. 

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Vor den ersten Froesten Kürbisse ernten. Jetzt gepflanzte Kräuter wie Sauerampfer, Liebstöckel, Lavendel, Ysop oder Meerrettich wurzeln noch gut ein. Gute Zeit für die Anlage von Hügelbeeten, da jetzt im Garten reichlich organisches Material zum Aufschichten anfällt, das sich den Winter über setzen kann.

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Wurzelgemüse nicht zu früh ernten, Sellerie, Möhren, Wurzelpetersilie, Pastinaken, Schwarzwurzeln und Kohlrüben wachsen trotz Nachtfrost weiter, solange der Boden ausreichend feucht ist. 

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Wintersteckzwiebeln bis Mitte Oktober setzen, ab Ende November mit Vlies oder Reisig vor Frost schützen.

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Für die Ernte im zeitigen Frühjahr Kerbel aussähen und über Winter abdecken. Lagergemüse kann länger auf dem Beet bleiben, wenn es mit Folie übertunnelt wird. 

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Für draußen überwinterndes Gemüse Abdeckmaterial bereitlegen. Lagerraum für die Gemüseernte vorbereiten.

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Leimringe gegen Frostspanner um die Stämme der Obstbäume legen. Einmal tragende Himbeeren pflanzen (mehrmals tragende erst im Frühjahr). Ab Mitte Oktober beginnt die Pflanzzeit für die meisten Obstbäume und Beerensträucher. In unwirtlichen Lagen Pfirsich, Aprikose, Rebe, Walnuss erst im Frühjahr pflanzen.

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Dürre Aststummel entfernen, da sie leicht von Rotpustelpilzen und anderen Krankheiten befallen werden. 

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Abgeerntete Ranken der Kletterbrombeere am Boden abschneiden. 

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Baumscheiben nach der Ernte säubern und lockern, nach großem Ernteertrag düngen oder Kompost einarbeiten, dann mulchen. 

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Obstlager bis zum Frosteintritt täglich einige Stunden lüften, schadhafte Früchte regelmäßig aussortieren. 

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Magnolien an geschützten, sonnigen bis halbschattigen Plätzen pflanzen. 

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Winterharte Einjährige (z.B. Escholtzia, Roter Lein, Adonis, Jungfer im Grünen, Seidenmohn) an Ort und Stelle aussäen, dann haben sie im kommenden Frühjahr einen Wachstumsvorsprung. 

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Im Teich Falllaub abfischen und abgestorbene Stängel von Ufer- und Wasserpflanzen entfernen.

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Bei günstiger Witterung herbstblühende Stauden pflanzen wie Eisenhut, Silberkerze, Herbstchrysanthemen, Prachtscharte, Herbstaster. 

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Rosen ausputzen (erst im Frühjahr schneiden), welke Blüten und dürre Triebe entfernen. 

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Nistkästen reinigen, hier finden Vögel Unterschlupf, die nicht in den Süden ziehen.  

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Rasen laubfrei halten, regelmäßig abharken. 

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Nach dem ersten Frost Sommerblumenbeete abräumen. Knollenbegonien, Gladiolen, Dahlien, Canna bis Mitte Oktober aus dem Boden nehmen und frostfrei überwintern. Tulpen aller Art und Lilien pflanzen.

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Im Oktober und November braucht Ihr Teich besondere Aufmerksamkeit. Um Faulstoffbildung zu vermeiden, abgestorbene Sumpf- und Wasserpflanzen, vor allem Falllaub, regelmäßig mit einem Kescher abfischen. Liegt der Teich direkt unter Bäumen, ist das recht mühsam. Also besser ein Laubschutznetz über dem Wasser ausspannen. Achten Sie darauf, ob sich im Netz evt. Vögel verfangen. Wenn alle Bäume kahl sind, wird das Netz wieder abgenommen.

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Verblühte und abgestorbene Teile von Schwimm- und Sumpfpflanzen entfernen, Seerosenblätter vor dem ersten Frost so tief wie erreichbar abknipsen. Schlammablagerungen lassen sich bequem mit einem Gartenteichsauger beseitigen, der über einen normalen Wasserschlauch oder eine Pumpe betrieben wird. Das Material sammelt sich in einem Beutel, und kann auf Kleintiere kontrolliert werden, die man zurück ins Wasser setzt. Ein solches Gerät ist eine lohnende Anschaffung, denn es eignet sich auch gut zur Bekämpfung von Algen.

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Denken Sie daran, kälteempfindliche Wasserpflanzen und Elektropumpen rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Und  - besonders wichtig bei Fischbesatz  - Eisfreihalter zu installieren. Dies sind Styropor-Schwimmer mit Deckel, die für Luftlöcher im zugefrorenen Teich sorgen oder das Anbringen einer Luftpumpe speziell für Gartenteiche, die nicht nur im Winter gute Dienste leistet. 

 

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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

November   

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Für gute, jahrelange Spargelernte schweren Boden mit Kompost oder Humus und Sand verbessern. 

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Beim Feldsalat zu dicht stehende Septembersaaten auslichten. Vom Rest nur die äußeren Blätter ernten und das Herz stehen lassen, damit die Pflanzen weiterwachsen. Feldsalat bei Frost vor zuviel Sonne schützen (Vlies oder Strohmatte auf einem Leistengestell). 

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Chicoreewurzeln ausgraben, kühl und dunkel lagern, bis im Dezember die Treiberei beginnt. 

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Nach dem ersten Frost Rosenkohl mehrmals von unten nach oben abernten. 

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Falls Gemüsebeete neu angelegt werden sollen, vor dem ersten Frost den Boden umbrechen; im Winter friert das Wasser in den Bodenporen und sprengt die Schollen auf, die sich so im Frühling leichter zerkleinern lassen. 

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Spätgemüse auf dem Beet mit Tunnelfolie schützen.

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Falls Stallmist erhältlich, die Gelegenheit nutzen: Es ist der beste Dünger. 

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Sämtliche Ernterückstände einsammeln und kompostieren. 

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Gemüsebeete - Sellerie, Endivie, Chinakohl, Wirsing - vor starken Frosteinbrüchen ernten und einlagern. 

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Leichte und humusreiche Boeden nicht umgraben, besser mit einer Schicht von angefeuchtetem Laub und Rohkompost bedecken, im Frühling alles abräumen und kompostieren. 

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Dauerunkräuter vor dem Winter entfernen. 

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Falls ein neues Hoch- oder Hügelbeet geplant ist, dafür alle Gartenabfälle sammeln. 

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Selbstgesammeltes Saatgut trocken und luftig aufbewahren (Papiertüten, Briefumschläge, aber nicht in Plastikdosen), da auch nach dem Trocknen ein Rest Feuchtigkeit zurückbleibt und die Samen sonst schimmeln. 

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Winterzwiebeln vertragen leichten Frost, sollten aber vor starkem Frost mit Vlies oder Reisig geschützt werden. 

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Ende November alle Gemüsebeete abräumen, bei milder Witterung können noch Gründünger-Pflanzen (z.B. Senf) eingesät werden, ansonsten Beete mit Stroh abdecken.

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Erdbeeren besser mit Tüchern als mit Folie schützen;  Tücher schützen vor Sonne, die nach Frostnächten die vereisten Blätter verbrennen kann. 

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Obstbaumstämme kalken, das schützt sie gegen Frostrisse. 

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Krankes Laub unter Obstgehölzen aufsammeln und entsorgen (am besten vergraben), da viele Erreger von Pilzkrankheiten in den Blättern überwintern und im Frühling neue Infektionen auslösen können. 

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Pflanzzeit für alle Obstgehölze, jetzt ist in den Baumschulen die Auswahl unter Sorten und Wuchsformen besonders reichhaltig. 

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Junge und neu gepflanzte Obstgehölze an einem Stützpfahl (größere Baume an drei Pfählen) anbinden als Schutz vor stürmischem Herbstwind. 

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Empfindliche Arten wie Feigen oder Aprikosen im Wurzelbereich mit Fichtenreisig vor Frost schützen. 

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Frostspanner-Leimringe regelmäßig auf Fangtauglichkeit prüfen.

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 Kiwis so spät wie möglich, aber noch vor dem ersten Frost ernten; die Pflanzen mit Fichtenreisig vor strengem Frost schützen. 

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Obst und Gemüse nicht zusammen lagern, da aus reifendem Obst Gase entweichen, die das Gemüse vorzeitig altern lassen.

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Immergrüne Laubgehölze und Nadelgehölze vor Frosteintritt reichlich wässern. 

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Fichtenreisig organisieren, um empfindliche Pflanzen bei Frost zu schützen. 

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Solange der Boden noch nicht gefroren ist, ist noch Pflanzzeit für Bäume, Sträucher, Hecken und Rosen. 

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In den Staudenbeeten Pflanzen abschneiden, solche mit schönen Samenständen und auch Gräser stehen lassen. Unkräuter entfernen und den Boden auflockern. Alpine Stauden mit Fichtenreis gegen Sonne schützen, da sie ohne Schneedecke empfindlich gegen den Wechsel von Gefrieren und Auftauen sind.

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Bei mildem Wetter kann der Rasen ein letztes Mal geschnitten werden. 

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Bei Rosen nur dürre und kranke Zweige entfernen, Rückschnitt erst im Frühjahr, da Rosen bei starkem Schnitt frostanfälliger sind. 

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Zweijährige Sommerblumen (besonders Vergissmeinnicht, Glockenblumen, Goldlack, Stiefmütterchen) mit Fichtenreisig vor Frost schützen. 

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Rhododendron jetzt wieder wässern, damit er genug Wasser für die Tage mit Bodenfrost speichern kann. 

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Gartenhortensien (im Gegensatz zu anderen Hortensien) erst nach der Blüte im nächsten Sommer zurückschneiden, da sie im Spätherbst noch Blütenknospen anlegen.

 

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Obstbaumschnitt:

Spätherbst und Winter sind die traditionelle Zeit für den Auslichtungsschnitt von Obstbäumen. Jeder Baum kann nur eine bestimmte Anzahl von Früchten versorgen. Sind es zu viele, leidet der Fruchtansatz und die Früchte bleiben klein. Außerdem bekommen unbeschnittene Bäume zu dichte Kronen, in deren Schatten die Früchte nicht richtig reifen. Deshalb werden zu dicht stehende Äste entfernt, damit im Frühling wieder viel Sonne und Luft in die Kronen kommen. Auch Pilze und andere Krankheiten können in einem regelmäßig beschnittenen Baum kaum Fuß fassen. Bei Halb- und Hochstämmen ist vier bis fünf Jahre nach der Pflanzung, wenn die Äste kreuz und quer sprießen, der erste Schnitt fällig. Hier die wichtigsten Grundregeln: Die fruchttragenden Äste (Kurztriebe) erkennt man am knorrigen Wuchs. Dieses 'Fruchtholz' altert mit der Zeit und trägt zunehmend weniger. Um junges Fruchtholz zu fördern, werden die alten und schwachen Triebe regelmäßig ausgelichtet.

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Für Äpfel und Birnen gilt: Sich kreuzende Zweige und nach innen wachsende  Äste werden herausgeschnitten. Waagerechte, flach wachsende Triebe bleiben stehen, denn sie tragen die meisten Früchte. Wachsen an der Baumspitze zwei Triebe, wird der schwächere abgeschnitten und der stärkere auf etwa 20 cm gekürzt. Steil nach oben wachsende Langtriebe werden herausgeschnitten: Sie blühen und fruchten kaum, nehmen aber dem Fruchtholz Nährstoffe und Licht weg. Die ideale Obstbaumform ist eine Rundkrone. Sie besteht aus einem starken Mitteltrieb, der die Baumspitze bildet. Um diesen Mitteltrieb verteilen sich, in allen vier Himmelsrichtungen, spindelförmig etwa drei bis vier kräftige Seitenaeste. 

Schnittstellen, die größer als ein Fünfmarkstück sind, mit Baumwachs bestreichen, um das Eindringen von krankheitserregenden Keimen zu verhindern. 

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Bald sind alle Bäume kahl, und im Garten lagern ganze Berge mit Herbstlaub. Die einfachste Methode, das Laub zu nutzen: Man lässt es liegen, wobei es sich wieder in Pflanzen-Nährstoffe verwandelt. Dies empfiehlt sich beispielsweise unter Hecken und Baumgruppen.

Auf abgeräumten Gemüse- und Staudenbeeten oder unter Obstbäumen eignet sich Laub als nährstoffreiche Milchschicht, die auch vor Frost schützt. Fällt im Garten viel Laub an, lohnt sich die Kompostierung. Richtig aufbereitet, wird Laub zu einem wertvollen Gartenkompost. Besonders gut eignet sich dafür ein Thermo-Luft-Komposter: Beim Kompostieren von Laub sollten Sie beachten, dass die Blätter verschiedener Gehölze unterschiedlich rasch verrotten. Recht schnell geht  dies beim Laub von Obstgehölzen, von Buche, Ahorn, Hasel, Ulme, Linde, Weide, Esche, Erle und Birke. Deutlich länger benötigen die Blätter von Kastanie, Eiche, Walnuss, Platane und Pappel. Kompost aus reinem Eichen- oder Birkenlaub und Tannennadeln ist sehr sauer und eignet sich deshalb gut für die Düngung von Moorbeeten, Rhododendren, Azaleen und Heidelbeeren. Es hat sich bewährt, zum Kompostieren das zerkleinerte Laub verschiedener Gehölzarten zu mischen. Pro Kubikmeter Kompost etwa vier Kilo Horn- oder Blutmehl untermischen, was die Verrottung stark beschleunigt. Bei Laub mit hohem Gerbsäureanteil, etwa von Eiche, Kastanie, Platane, Birke oder Pappel zusätzlich pro Kubikmeter rund vier Kilo Gesteinsmehl oder Algenkalk zugeben. Selbst hartnäckiges Eichen- und Walnusslaub verrottet so innerhalb eines Jahres. Laubkompost fällt während der Rotte stark zusammen. Um für ausreichende Belüftung zu sorgen, wird Reisighäcksel zugegeben, wobei sich Baumschnitt sehr gut nutzen lässt. Nach etwa sechs Wochen zum erstenmal umschichten, im späten Frühjahr setzt man den rohen Laubkompost erneut um.

 

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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dezember   
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An frostfreien Tagen Feldsalat, Spinat und Winterportulak schneiden, Schwarzwurzeln, Topinambur und Meerrettich ausgraben.

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Schwere Boeden lockern, damit der Frost die Schollen aufbricht, was die Bodenvorbereitung im Frühjahr erleichtert; leichte Böden erst im Frühling umgraben. Kompost einarbeiten, um den Humusgehalt zu fördern. 

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Chicoreewurzeln zum Treiben im Keller in Sand einschlagen. 

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Alle Kulturen unter Glas oder Folie bei frostfreiem Wetter belüften. 

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Wird Petersilie auf dem Beet übertunnelt, kann man auch bei Frost ernten. 

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In rauen Gegenden das Kräuterbeet mit Tannenreisig abdecken. 

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 Petersilien- und Schnittlauchwurzeln vom Beet treiben frisches Grün, wenn man sie eintopft und auf eine warme, helle Fensterbank stellt. 

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Grünkohl bei kaltem Wind mit Vlies abdecken, damit er nicht braun wird. 

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Obstlager prüfen, an milden Tagen lüften, Schadhafte Früchte aussortieren. 

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Bei frostfreiem Wetter können jetzt noch Obstbäume gepflanzt werden. 

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Junge Bäume mit Draht oder Kunststoffmanschette vor Wildverbiss schützen. 

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Rinde mit einer Stahlbürste abbürsten, um die Eier  von Schädlingen wie Schildläusen zu entfernen. Frostspanner-Leimringe auf genügende Klebekraft kontrollieren. Damit sie wirken, müssen sie dicht am Stamm anliegen. 

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Abgebrochene Äste und Rinden risse nachschneiden, Wundränder glätten und mit Baumwachs verschließen. 

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Edelreiser zum Unveredeln beschaffen und im Garten oder im Keller in Sand einschlagen. 

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Obstbäume im Rasen sollten jetzt noch etwas Dünger erhalten. 

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Junge und empfindliche Stauden maßvoll zurückschneiden, denn abgestorbene Stängel und Blätter schützen die jungen Triebe vor Kahl- und Spätfrösten, evt. mit Laub abdecken. Solange es noch mild ist, Pflanzen nicht abdecken, damit sie abhärten. 

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Rosen anhäufeln, wenn mit stärkerem Frost zu rechen ist; als Schutz vor Wintersonne locker mit Fichtenreisig abdecken. 

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Nistkästen nur reinigen, aber als Winterquartiere hängen lassen. 

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Ab dem 4. Dezember Barbarazweige (Weidenkätzchen, Forsythien, Hasel, Zaubernuss, Zierkirsche) schneiden, damit sie an Weihnachten blühen. 

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Falls es sehr mild ist, wächst das Gras noch und wird auf etwa 3 cm Halmlänge abgemäht. Gefrorenen Rasen möglichst nicht betreten, da er beschädigt werden kann und später braune Flecken bleiben. 

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Von Immergünen den Schnee abschütteln, gebrochene Zweige sind Eintrittspforten für Krankheitserreger. Den Boden unter immergrünen Gehölzen mit Laub mulchen, um die Wurzeln vor Frost zu schützen und die Feuchtigkeit im Boden zu halten, bei mildem Wetter wässern. 

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Eis, Schnee und Raureif zaubern aus dem Teich ein glitzerndes Schmuckstück im Garten. Um Naturteiche mit heimischen Sumpf- und Wasserpflanzen muss man sich nicht kümmern. Kleinere Zierteiche sollten Sie hingegen für die kalte Jahreszeit vorbereiten. Das letzte Falllaub und abgestorbene Wasserpflanzen werden entfernt: 

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Bei deren Zersetzung durch Mikroorganismen werden Sauerstoff verbraucht und Nährstoffe gebildet, die das Algenwachstum im kommenden Frühjahr begünstigen. Zudem entstehen für Fische und andere Teichbewohner giftige Sumpfgase. Schilf, Rohrkolben und Röhricht bleiben bis zum Frühjahr stehen, da sie vielen Kleinlebewesen einen Unterschlupf bieten. Falls man diese Pflanzen trotzdem schneiden will, ein Stück über der Wasseroberfläche abtrennen: Die Stängel trägt zur Sauerstoffversorgung bei, wenn der Teich zufriert. Seerosenblätter werden so tief wie erreichbar gekappt. Kälteempfindliche Arten, etwa Wasserhyazinthe oder Wassersalat im Haus überwintern. 

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Außenpumpen und Filter reinigen. Tauchpumpen dürfen nicht austrocknen, da sonst Kalk und Schmutz an der Welle verhärten, man lagert sie in einem mit Wasser gefüllten Eimer. Ist Ihr Teich weniger als 60 cm tief, kann er bis zum Grund durch frieren. Deshalb werden in diesem Fall Fische in einem Aquarium überwintert. Bleiben die Fische draußen, nicht mehr füttern, wenn die Wassertemperatur unter 10 Grad sinkt. Bei einer geschlossenen Eisdecke wird der Sauerstoff rasch knapp und Faulgase sammeln sich an. Keinesfalls sollten Sie die Eisdecke aufhacken, da die Erschütterungen den Fischen schaden kann. Für Luftlöcher sorgen Eisfreihalter, beispielsweise Styropor-Schwimmer mit abnehmbarem Deckel oder eine Teichluftpumpe.

 

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Aktualisiert Klaus Thiem, Montag, 02. Oktober 2006 21:58:31

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