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Der Berliner Stadtbezirk "Hohenschönhausen"
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| Hohenschönhausen |
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Die Konrad-Wolf-Straße, bis 1985 noch
Berliner Straße, erstreckt sich über 2,5 km vom "Hohenschönhauser Tor
bis zur Hauptstraße, Nähe Einkaufszentrum Storchenhof. Sie war und wird
wieder die Einkaufsmeile von Hohenschönhausen. Im Umfeld der
Konrad-Wolf-Straße wohnen etwa 40.000 Menschen.
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Den Eingang in das neue Alt-Hohenschönhausen bilden
zu Rechten das "Hohenschönhauser Tor " und zur Linken der Sportkomplex mit Hotel.
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Beim Sportforum handelt es sich um den
zweitgrößten Sportkomplex nach dem Olympiagelände. Der ab 1954 erbaute
Sportkomplex hat eine Gesamtfläche von 54 Hektar und wird jährlich
von ca. 1,5 Millionen Sporttreibenden besucht. (1)
Das "Hohenschönhauser Tor" wurde Mitte der 90er Jahre gebaut. Der
Hochbau am Anfang der Konrad-Wolf-Straße und somit Eingangstor in den
Bezirk, beherbergt Büros und Geschäfte. (2)
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Veranstaltungsplan
bei www.berlin.de
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Geht man die Konrad-Wolf-Straße weiter in Richtung Hauptstraße, findet man neben einer Menge neuer
Geschäfte, auch eine traditionelle Institution. Die "Galerie 100".(3) Am 08.10.1987 wurde sie
als kommunale Galerie eröffnet. Ab 1996 wurde die Galerie geschlossen und im Januar
1999 nach zweijähriger Rekonstruktion wieder eröffnet. Gegenüber der "Galerie 100" befindet sich das blaue Wunder.(4) Es ist nur eines von vielen
neuen Bauten, die der Straße ein neues Aussehen verleihen. Die
Wohnungsbaugesellschaften haben die Mietshäuser entlang der Straße modernisiert. Auch die Bürgerhäuser aus der Zeit
der Jahrhundertwende strahlen in neuem Glanz. Dachgeschosse wurden ausgebaut und in Baulücken
moderne Häuser gesetzt. Etwa 90 Händler und Gewerbetreibende haben sich mit ihren Geschäften in der
Straße etabliert. Sie wurde 1996/97 für ca. 30 Millionen Mark saniert und ist so zu einer guten Wohn- und
Einkaufsadresse geworden.
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Die ehemalige
Löwenbrauerei (6), Degner-, Ecke Oberseestraße, wo 1894 das erste Bier floss, hatte damals den Obersee
(rechts/mitte) angelegt.
Das Gebiet um den Oranke- und Obersee, zählt heute zu den Perlen des
Bezirks.
1929 wurde am Orankesee ein Strandbad angelegt, in den fünfziger Jahren erweitert
und nach der Wende auf Vordermann gebracht.
Am Ende der Konrad-Wolf-Straße befindet
sich der historische Kern von Hohenschönhausen.
Die
Taborkirche, eine mittelalterliche Dorfkirche erbaut 1230, schmückt dieses Zentrum. Sie gilt als die kleinste Kirche Berlins
und ist das älteste erhaltene Bauwerk des Bezirks. (5, 7, 9)
Sie hatte 1953 wegen Baufälligkeit ihren Turm einbüßen
müssen. Die Glocken erklingen seit her von ebener Erde. (11)
Viel
ist vom ehemaligen Dorfkern nicht übrig geblieben. Neben der
Taborkirche steht noch die alte Dorfschule. (10)
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Sehr
gut speisen kann man bei "George", eine gemütliche
Gaststätte in der Konrad-Wolf-Straße, kurz vor der Kreuzung Hauptstraße.
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In
der Degnerstr. sieht man, gleich rechts neben dem Kino "Venus", die neue
"Senioren Residenz". An ihrer Stelle stand ehemals ein Cafe. (12)
Die
ehemaligen Hinterhöfe in der Konrad-Wolf-Straße, sehen nach der
Modernisierung sehr ansprechend und freundlich aus. (15)
Ganz im Gegensatz zu den vielen sanierten
Häusern, stach in der Straße die
Nummer 125 heraus. Dieses Haus in der Konrad-Wolf-Straße
siechte langsam dahin, eine Schande für den Eigentümer oder Verwalter.
Wie
ein fauler Zahn in der Reihe der hell und freundlich gestalteten
Fassaden, machte dieses Haus auf sich aufmerksam. (14)
Heute, nach dem Wechsel des
Eigentümers, wurde es neu gestaltet und passt sich so prima in die
Straße ein. (14a) |

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Der "Storchenhof", an deren Stelle
stand eine ehemalige Clubgaststätte, beherbergt alle Geschäfte, die man
zum Wochenendeinkauf benötigt. Hat man gesundheitliche Probleme, findet
man hier auch einen Arzt seines Vertrauens. (16-18)
Gegenüber befindet sich das Schloss
Hohenschönhausen. 1998 haben sich interessierte Bürger dem
dahinvegetierenden Schloss verschrieben und den "Förderverein Schloss
Hohenschönhausen e.V." gegründet. Zu ihm zählen mittlerweile 70
Mitglieder und mehr als 12 Unternehmen. Donnerstags 16-18 Uhr findet
über der Apotheke Storchenhof (Hauptstr. 9b) der Schloss-Treff statt.
(18)
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Der Förderverein |
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Um 1960 diente das Schloss als Entbindungsklinik. Der Förderverein ist auf der
Suche nach Schloss-Babies.
Der Förderverein:
"Auch mit unserer Homepage
"Hohenschönhauser Schloss-Babys" wollen wir diese Suche fortsetzen, unsere Babys in Bild und Wort vorstellen, interessante Lebensgeschichten erzählen und die Möglichkeiten des Internets nutzen, die Arbeit unseres Vereins vorzustellen. Aber wir sind nicht nur auf der Suche nach Schloss-Babys, sondern auch nach jenen, die als Ärzte, Schwestern und technisches Personal im
Hohenschönhauser Schloss gearbeitet haben.
Sollten Sie selbst im Schloss Hohenschönhausen geboren worden sein, so können Sie sich auf dieser Seite als Schloss-Baby anmelden, Kontakt mit uns aufnehmen und sich über die Arbeit des "Fördervereins
Schloss Hohenschönhausen e.V." informieren.
Auf diese Weise können Sie mithelfen, dass das heute dem Verfall preisgegebene Schloss bald seiner Revitalisierung zugeführt wird und dass diese Seite vielleicht einmal von Bildern Hunderter und Tausender Babys gefüllt sein
wird."
Quellen:
"Wegweiser durch den Bezirk"/apercu Verlagsgesellschaft mbH
Förderverein Schloss Hohenschönhausen/
http://www.schlosshsh.de/
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Hier noch einen Blick auf die
Konrad-Wolf-Straße |
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Die Konrad-Wolf-Straße in Richtung Hohenschönhauser
Tor.
Die paar Autos auf der Straße täuschen eine falsche Ruhe vor. Der
Verkehr auf dieser Straße ist tagsüber schon sehr heftig.
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Dieser
Anblick in gleicher Richtung ist schon eher ungewöhnlich. |
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Hier sieht
man die alte Feuerwache, die heute eine
ansehnliche Gaststätte beherbergt. |
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Und
schließlich der Blick in Richtung Storchenhof.
Auch hier kann man die
vielen restaurierten Gebäude sehen, die
der Straße ein neues Aussehen verleihen.
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Gegenlichtaufnahme
von der Hauptstraße in die Konrad-Wolf-Straße. |

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Hohenschönhausen - Hagelschauer
am 26.02.02 gegen 17.00 Uhr. |
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Sturmwarnungen
am 10.10.02 für Berlin und Brandenburg |
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Hohenschönhausen
an diesem Tag
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| Der Straßenname -
Konrad-Wolf-Straße |
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Die Konrad-Wolf-Straße befindet sich im Bezirk
Lichtenberg, im Ortsteil Alt-Hohenschönhausen. Sie verbindet die
Hohenschönhauser Straße und den Weißenseer Weg mit der Haupt- und
Suermondtstraße.
Die Konrad-Wolf-Straße, von 1897 bis 1985 Berliner Straße
bzw. Hohenschönhauser Straße*, erhielt zu
Ehren des 60. Geburtstages von Konrad Wolf seinen Namen.
Konrad Wolf - Sohn des Naturheilarztes und
Schriftstellers Friedrich Wolf, wurde am 20.10.1925 in Hechingen
geboren. Nach seiner Emigration lebte er ab 1934 in der Sowjetunion. Er
diente im Zweiten Weltkrieg als Offizier in der Roten Armee.
Konrad Wolf wurde 1945 erster sowjetischer Stadtkommandant von Bernau.
1949 studierte er an der Moskauer Filmhochschule und war von 1955 bis
1982 bei der DEFA als Regisseur tätig.
Er drehte 14 Spielfilme und einen Dokumentarfilm. Zu seinen Erfolgen
zählen u.a. "Ich war 19" (1967), "Goya" (1970/71) und "Solo Sunny"
(1980).
Er war Mitglied der Akademie der Künste der DDR und von 1965 bis zu
seinem Tode ihr Präsident. Er verstarb am 08.03.1982.
Siehe auch:
http://www.tourismus-berlin.de/Strassen/Bez22h/H760.htm
http://www.konrad-wolf-strasse.de
* Die Hohenschönhauser
Straße führte über die damalige Ho-Chi-Minh-Straße, heute Weißenseer
Weg, bis zur
Altenhofer Straße.
Quelle:
http://www.berlingeschichte.de
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